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21.11.2017 : 22:08 : +0100

Mongolische Ornamentik

Die mongolischen Ornamente begeistern jeden Mongoleireisenden. Da sind die Teppischverzierungen, die Bemalungen der Jurtenmöbel, der Jurtenstangen, die bestickten Filzteppiche, die Tücher in den Tempeln und vieles mehr. Verstört ist speziell der europäische Reisende über das immer wieder auftauchende Hakenkreuz, mal eckig im Urhzeigersinn und in umgkeehrter Richtung, mal rund in diesen beiden Richtungen. Da sind die Knotenmuster, die Blüten, die Mäander und vieles mehr.

Doch was diese Ornamente bedeuten, ist dem Reisenden meistens nicht bewußt. Ist es buddhistisch, ist es aus einer Religion davor? Stammen diese Symbole auss skytischer oder hunnischer Zeit? sind sie chiensisch oder tibetisch oder doch originär mongolisch?

Systematiken dieser Ornamente gibt es auf mongolisch, auf russisch, aber nicht auf deutsch. Diese Lücke hat Tsogzolmaa Byambajav dankenswerterweise für die Teinehmer des Mongoleikolloquiums am 10.12.2014 in Belrin geschlossen. Dankenswerterweise hat sie uns diesen Vortrag zur Verfügung gestellt. Wir wollen Teile aus diesem Vortrag hier direkt zur Verfügung stellen. Die gesamte Präsentation ist 100 MB groß, so daß sie hier zwar heruntergeladen werden kann, für schlechte Bandbreiten aber ein Geduldssiel darstellt. Download...