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21.11.2017 : 22:09 : +0100

Anfangs sollte diese Rubrik "Paralipomena" heißen - "zur Seite gelegtes". Dieser Titel wurde nach langer Diskussion "beiseite gelegt" (der Vorwurf der altphilologischen Arroganz stand im Raum), nicht aber die Rubrik selbst: Eine Sammlung von Einzelheiten, die so in keine der anderen Rubriken passen, die es aber doch lohnen, aufgeschrieben zu werden.


Urton

Über Jahrhunderte war das mongolische Reich überogen von einem System von Poststationen, den "Urton". was das genauer ist, kann hier nachgelesen werden. Opens internal link in current windowWeiterlesen...

Die Kunst der Orientierung

Die Welt - so scheint es - hat keine weißen Flecken mehr. Jedes Smartphone hat heute eine GPS-Anwendung, mit der jeder den Weg von A nach B angezeigt wird. Doch in der Mongolei gibt es immer noch Gegenden, wo weder die gedruckten Landkarten noch das GPS-Gerät weiterhelfen. Daß man sich dort aber mit anderen Hilfsmitteln behelfen kann, zeigte (und zeichnete) uns der Bürgermeister von Bayan Lig. Opens internal link in current windowWeiterlesen...

Ein denkwürdiger Grenzübertritt

Bisher waren wir immer über die mongolische Hauptstadt Ulanbaatar in die Mongolei eingereist. Im Jahr 2012 wollten wir aber den mongolischen Altai besuchen und kamen auf die Idee, über Russland und den Tschuiski Trakt in die Mongolei zu fahren. Immerhin ist das die klassische Route von Moskau nach Peking und es existieren mehrere Reiseberichte aus dem Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts.

Im Hamburg lernten wir einen Deutsch-Kasaken kennen, dessen russischer Vetter in Barnaul am oberen Ob wohnte, und der sich überlegt, als Guide im Tourismus-Gewerbe Fuß zu fassen.

So flogen wir also nach Barnaul, um mit Roman und Sascha auf dem Tschuiski-Trakt an die mongolische Grenze zu fahren, wo uns dann unser mongolischer Freund abholen sollte. Die Nachrichten über die Grenzstation Kosh Agash in Russland und Tsagaan Nuur in der Mongolei im Internet waren spärlich, der Grenzübertritt aber für motorisierte Touristen durchaus machbar. Für Rucksacktouristen gab es aber nur die vage Information, dass einmal pro Woche ein Bus führe (Mittwochs), es aber durchaus Mongolen gäbe, die im kleinen Grenzverkehr durchaus ansprechbar für einen Zuverdienst seien.

Initiates file downloadAber lest selbst...

Tips für den ersten Aufenthalt in der Mongolei

Ende 2010 überraschte uns unser langjähriger Zahnarzt, dass er im Sommer 2011 seinen Urlaub in der Mongolei zusammen mit Kollegen verbringen wollte. Nicht als Tourist, sondern im Rahmen der Opens external link in new windowZahnärzte ohne Grenzen. Diese Organisation kümmert isch u.a. um den Aufbau einer zahnärztlicfhen Versorgung in der Mongolei. Selbstvertsändlich haben wir "unserem" Zahnarzt Tipps für die Vorbereitung auf diesen Aufenthalt gegeben. Für die Organisation selbst haben wir diesen Text verfasst, der einige Tipps zum Verhalten in der Mongolei enthält Weiterlesen....

 

Ferienspiele am "Roten Felsen"

Wir hatten uns entschlossen, nicht über die normale Straße von Kharkhorin nach Khutschirt zu fahren, sondern über die Berge. Insgeheim natürlich in der Hoffnung, endlich eine Jurte zu finden, in der wir den in diesem Jahr 2010 so seltenen Airag erstehen könnten. Aus dem Airag wurde nichts, aber unser Entschluss hat sich gelohnt: Etwa 20 Kilometer hinter Kharkhorin stand einig Meter über der Piste am Hang eine Jurte mit einem quitschebunten Spielgerät aus zwei Rutschen und einer Schaukel dazwischen. Oben angekommen standen wir vor dem Ferienstützpunkt "Roter Felsen" des in der Ferienzeit geschlossenen Kindergartens von Kharkhorin. Opens internal link in current windowWeiterlesen...

Mongolen und "Völkerschauen"

Doris Götting dokumentiert in den "Mongolischen Notizen" das Treffen eines Autopioniers auf der Fahrt von Paris nach Peking Anfang des 20. Jahrhunderts mit einem mongolischen Nomaden, der Deutsch sprach und dies in Berlin gelernt hatte. Opens internal link in current windowWeiterlesen...

Erstaunliches zur Nährstoffkonzentrstion im Weideland...

Dass die Ersetzung der früher vorhandenen Millionen von frei laufenden Wildtieren durch eine ebenso große ahl von Weidetieren, speziell Schafen und Ziegen, eine völlig andere Nutzung des Bodens bedeutet, mag den einen oder anderen überraschen. Opens internal link in current windowWeiterlesen...

Wie man als Europäer auf dem Land dick werden kann...

Alle hatten vorhergesagt, ich würde auf dem Land in der Mongolei abnehmen; dieses Land sei nicht gerade für seine kulinarischen Genüsse berühmt. Doch es kam anders - ein klassisches Missverständnis Opens internal link in current windowmehr...